Ende gut, alles gut!

07.11.2014 | Aus den Bibliotheken | Regionalbibliotheken

Neueröffnung der Bibliothek Spiez

In Spiez haben die Bibliothek, die Ludothek und die Sozialen Dienste gemeinsam einen Neubau bezogen. Der Umzug in die neuen Räume bildet den glücklichen Abschluss eines jahrelangen „Providuriums“: Wegen Platznot in der Bibliothek hatte der Gemeinderat von Spiez 1979 den Bau eines Pavillons beschlossen, in den die Bibliothek für einige Jahre ziehen sollte. Bis der Neubau bezogen werden konnte, vergingen allerdings nicht weniger als 35 Jahre!
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Die neue Bibliothek mit ihren grossen Fenstern, dem weissen Interieur und den bunten Sitzgelegenheiten wirkt hell und freundlich. Sie verfügt über einen separaten Lernbereich für Schulen, kostenloses WLAN und einen Bestand mit rund 21‘000 Medien (Bücher, Zeitschriften, Hörbücher, CDs und DVDs). Die meisten davon waren schon vorher im Bestand der Bibliothek und mussten an den neuen Standort gezügelt werden. Eine nicht zu unterschätzende Aufgabe, bei der das Bibliotheksteam aber von den Spiezer Männerturnern unterstützt wurde. Diese gingen den Umzug sportlich an und transportierten die in 335 Kisten verpackten Medien auf Rollbrettern zu ihrem neuen Standort, wo sie neu themenorientiert präsentiert werden.
 
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Die Bibliothek befindet sich im Erdgeschoss des zweistöckigen Neubaus,  dessen Fassade an ein mit Büchern gefülltes Regal erinnert, und teilt sich die Räume mit der Ludothek. Abgerundet wird das Angebot durch eine kleine Cafeteria mit Zeitschriften und Zeitungen, LesBar genannt, wo am Mittwochnachmittag Kaffee und Kuchen angeboten werden.
 
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Offiziell eingeweiht wurde der Neubau am 18. Oktober. Nicht nur die zahlreich erschienenen Besucherinnen und Besucher aus der Region zeigten sich begeistert, sondern auch Hans Ulrich Glarner, der Vorsteher des kantonalen  Amts für Kultur, der die Bibliothek Spiez als „hervorragendes Beispiel für eine Regionalbibliothek, ganz im Sinne des Kulturförderungsgesetzes und der neuen Bibliotheksstrategie“, bezeichnete. Wichtig sei es, dass sich Regionalbibliotheken auch zu „Dritten Orten“ entwickelten, meinte er im Gespräch, "also zu Orten, wo man nicht nur Medien abholt und zurückbringt, sondern wo man gerne länger verweilt, um in Büchern und Zeitschriften zu schmökern, sich auszutauschen, zu recherchieren oder einfach für einen Schwatz bei einem feinen Kaffee.“ 
 
Nach Aussage der Bibliotheksleiterin freuen sich die Kunden über den gleichen Standort von Bibliothek und Ludothek. Sie finden sich gut zurecht und schätzen die übersichtliche Signaletik.

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