Wettbewerb für eine Regionalbibliothek in der Region Oberland-Ost

09.02.2017 | Aus dem Amt für Kultur | Bibliotheksentwicklung| Bibliotheksförderung| Bibliotheksnetz

Der Kanton hat ein Konzept der Bödeli-Bibliothek Interlaken für den Ausbau der Bibliothek zu einer Regionalbibliothek genehmigt.

Auf das Jahr 2017 hin hat die Region Oberland-Ost ihre Regionalbibliothek verloren, weil die bisherige Regionalbibliothek, die Bödeli-Bibliothek in Interlaken, nicht alle Kriterien einer Regionalbibliothek erfüllte. Entsprechend wird der Kanton ab 2017 auch keine Betriebsbeiträge mehr an die Bödeli-Bibliothek leisten. Der Kanton wollte jedoch, dass die Region ab 2021 wieder über eine Regionalbibliothek verfügt und schrieb daher einen Wettbewerb für den Aufbau einer Regionalbibliothek in den Jahren 2017-2020 in der Region Oberland-Ost aus, die er an die bestehenden Gemeinde- und kombinierten Schul- und Gemeindebibliotheken der Region adressierte.

Auf diese Ausschreibung hin ging eine einzige Bewerbung ein, diejenige der Bödeli-Bibliothek Interlaken, die in der Folge von einer Jury beurteilt wurde. Das qualitativ überzeugende Konzept, welches ein Haus des Wissens und der Kommunikation vorsieht, in welches die Regionalbibliothek eingebettet ist, überzeugte die Jury und wurde auch vom Kanton grundsätzlich gutgeheissen. Das Konzept soll bis 2020 umgesetzt werden.

Die Eingabe beurteilte eine Jury, eingesetzt vom Amt für Kultur und bestehend aus sieben ausgewiesenen Fachpersonen aus dem Bibliotheksbereich und aus der Politik: Hans Ulrich Glarner, Vorsteher des Amts für Kultur des Kantons Bern und Jurypräsident, Stefan Schweizer, Geschäftsführer der Regionalkonferenz Oberland-Ost, Jeanne Froidevaux, Leiterin der Stadtbibliothek Thun und Co-Präsidentin der kantonalen Bibliothekskommission, Maja Mores, Leiterin der Könizer Bibliotheken, Lukas Vogel, Projektleiter Umsetzung Kulturförderungsgesetz, Christophe Joset, Leiter des Fachbereichs Institutionenförderung im Amt für Kultur, Aline Yeretzian, Bibliotheksbeauftragte des Kantons Bern.

Aline Yeretzian, Amt für Kultur, Verantwortliche Bibliotheken 


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