BiblioFreak

23.09.2018 | Öffentlichkeitsarbeit | BiblioFreak

Der Schlussbericht der Imagekampagne liegt vor.

Die zweijährige Kampagne BiblioFreak ging 2017 zu Ende. Von den Erfahrungen, dem gemeinsamen Engagement und der Wirkung des frischen Auftritts in der Öffentlichkeit können die Schweizer Bibliotheken nachhaltig profitieren.
 
Mehr als 350 Schweizer Bibliotheken, sowohl Stadt- und Kantonsbibliotheken, Schul- und Gemeindebibliotheken wie auch wissenschaftliche Bibliotheken, haben bei der nationalen Imagekampagne BiblioFreak mitgemacht. Die von Anfang an auf zwei Jahre befristete Kampagne lief von 2015 bis 2017, nun ist im August 2018 der Schlussbericht (pdf) erschienen.
 
Der Rückblick überzeugt. Neben dem übertroffenen Ziel von 300 teilnehmenden Bibliotheken hat die Kampagne für Visibilität und ein gut sicht- und laut hörbares Bekenntnis für die Institution Bibliothek gesorgt. «Mit BiblioFreak haben Bibliotheksmitarbeiterinnen und -mitarbeiter gelernt, was Marketing sein kann und was es an persönlichem Engagement verlangt. Sie haben sich als Bibliotheksleute geoutet, indem sie BiblioFreak-T- Shirts trugen.
 
 
Sie haben die Bibliothek verlassen und sind auf Messen und Veranstaltungen gegangen, um die öffentliche Wahrnehmung der Bibliothek zu verbessern und weitere Kreise zu erreichen. Sie haben Nutzerinnen wie Nichtnutzer angesprochen, um sie als BiblioFreaks zu gewinnen. Sie haben die Botschaft, was Bibliotheken heute alles leisten, hinausgetragen und gezeigt, dass Bibliotheken auch in einer digitalen Welt nötig sind», schreibt der Geschäftsführer Herbert Staub des mittlerweile inaktiven Vereins BiblioFreak in dem Bericht.
 
Vereinspräsident Gerhard Matter bedankt sich bei den zahlreichen Teilnehmenden. «Ein grosser Dank geht an den Verein Schweizerische Konferenz der Kantonsbibliotheken SKKB, der das Patronat dieser nationalen Kampagne übernommen hat. Ein grosser Dank geht an die einzelnen Kantonsbibliotheken, die sich für die finanzielle Unterstützung von BiblioFreak Schweiz in ihren Kantonen eingesetzt haben. Diese Unterstützung war sehr wichtig und wurde mit einen Beitrag des BAK verdoppelt.» 
 
(Quelle: Arbido, August 2018)