Bessere Vernetzung und grössere Wertschätzung

13.01.2020 | Von Rachel Olgun | Aus der Kommission | Kommissionsmitglieder

Rachel Olgun, seit Januar 2020 Mitglied der Bibliothekskommission des Kantons Bern, erklärt, warum sie der Kommission beigetreten ist und was sie sich für die Bibliotheken wünscht.

Rachel-Olgun.jpg Name: Rachel Olgun
 
Werdegang, Tätigkeit, Arbeitsort: Ausbildung zur Bewegungspädagogin sowie Studium der Sozialen Arbeit an der Fachhochschule Bern. Sozialarbeiterin auf einem polyvalenten, öffentlichen Sozialdienst, daneben verschiedene Tanz- und Bewegungsprojekte. Seit 2018 Bibliothekarin in der Schul- und Gemeindebibliothek Schüpfen und Besuch des SAB Grundkurses, ab 2020 Bibliothekarin in der Mediathek/Bibliothek Rapperswil.
In der Bibliothekskommission möchte ich insbesondere die Interessen von kleineren und mittelgrossen Bibliotheken vertreten. Meines Erachtens leisten gerade diese kleinen Institutionen einen wichtigen Beitrag hinsichtlich eines kostengünstigen, freien Zugangs zu einer Vielzahl an Medien für die breite Bevölkerung. Ausserdem können sie an der Schnittstelle zur Schule aktiv zur Leseförderung beitragen. Aufgrund der fehlenden politischen Rechtsgrundlage sehen sich solche kleineren Bibliotheken häufig mit existenziellen Fragen konfrontiert und es fehlen ihnen infolgedessen bisweilen auch die Mittel, um grundlegende professionelle Voraussetzungen zu schaffen und interinstitutionelle Vernetzungslösungen anzustreben.
 
Besonders wichtig für die Bibliotheken unseres Kantons finde ich, dass sie sich sowohl innerkantonal als auch schweizweit besser vernetzen, um Ressourcen und Synergien optimal nutzen zu können und politisch eine breitere Abstützung zu erlangen.

Aktuelle Zusammensetzung der Bibliothekskommission des Kantons Bern >
 
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