Das aktuelle Magazin querlesen wird mit einer Revolution eröffnet, mit einer, die vor 200 Jahren stattfand. Die Rede ist vom weltweit gültigen Schriftsystem für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen, der
Brailleschrift. Andréas Netthoevel, Dozent an der Hochschule der Künste Bern, nimmt uns mit zu den Anfängen dieses Schriftsystems, das 1825 mit der Erfindung eines Jugendlichen begann und bis heute als ein Symbol für Selbstbestimmung, Bildung und Gleichberechtigung gilt.
Der Verein PPKS (Punkt, Punkt, Komma, Strich) stellt zudem die weltweit einzigartige, inklusive Heftreihe für alle Kinder im Vorschulalter (und älter!) vor. Das Lehrmittel
«Punkt für Punkt» wurde entwickelt und gestaltet von einem internationalen Forschungsteam der Hochschule der Künste Bern HKB und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg PH HD. Die farbenfrohe Gestaltung und die hohe Qualität der Hefte ist ansprechend und stimulierend - auch für sehende Kinder sowie für die ganze Familie. Es gehört in jede Bibliothek, in jeden Kindergarten, in jede Kita.
Was Eltern und Lehrpersonen beitragen können, damit Kinder
Mut entwickeln, beschreibt Sabine Kinzer, Fachfrau Erziehung in der Elternberatung für die frühe Kindheit. Mut stärkt und schützt Kinder. Thematisch passend dazu gibt es Buchbesprechungen unserer Rezensentinnen zu zehn ausgewählten neuen Bilderbüchern.
Mut ist es auch, was manche Kinder für den
Mathematikunterricht brauchen. Der Chinderbuechlade Bern empfiehlt dafür ausgewählte Bücher, die aus einer eher trockenen Wissenschaft etwas Verrücktes, Buntes und Zauberhaftes machen. Viele davon eignen sich bereits für Kinder ab 4 Jahren.
Die
Praxisseite liefert konkrete Ideen, wie das Buch «Schaukel» von Jutta Wetzel als Leseanimation für Kinder ab ca. 1,5 Jahren eingesetzt werden kann. Da wird sogar das Buch zur Schaukel!
Die Schülerinnen und Schüler aus dem Begabungsförderungsprojekt der Primarschule Region Gurmels schrieben eigene Rezensionen für die Rubrik
«jung und kritisch».
Wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen Rezensionstätigkeit und
Juryarbeit? Diese Frage beantwortet Heidi Lexe im Porträt.
Viel Vergnügen mit unseren informativen Beiträgen und den Buchbesprechungen von über hundert Neuerscheinungen!
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