Öffentliche Bibliotheken sind zentrale «dritte Orte» für junge Menschen

17.06.2026 | Lesetipps

Öffentliche Bibliotheken sind für junge Menschen heute weit mehr als Orte der Medienausleihe. Sie sind sogenannte «dritte Orte» – offene Räume für Lernen, soziale Begegnung und Freizeit. Das zeigt die aktuelle Studie «Junge Menschen in öffentlichen Bibliotheken».

Die aktuelle Studie «Junge Menschen in öffentlichen Bibliotheken» des dbv Landesverbands Baden-Württemberg beleuchtet die Nutzung und Bedeutung öffentlicher Bibliotheken für Jugendliche und Heranwachsende in Baden-Württemberg. Diese nennen vor allem ruhige Lern- und Arbeitsplätze sowie die Möglichkeit des Austauschs mit Gleichaltrigen als wesentliche Motive für den Bibliotheksbesuch.

Gleichzeitig gewinnen Freizeitangebote – wie Gaming – an Bedeutung. Die Studie empfiehlt gezielte räumliche Anpassungen, speziell gestaltete Jugendbereiche, den Ausbau von Freizeit- und Bildungsangeboten sowie verstärkte Personalressourcen. Zudem sollte die Sichtbarkeit der Bibliotheken durch Social-Media-Aktivitäten erhöht werden, um die Bedürfnisse junger Nutzer/-innen noch besser abzudecken. 

Ein weiterer Fokus liegt auf dem Ausbau von Kooperationen zwischen Bibliotheken und Einrichtungen der Offenen und Mobilen Jugendarbeit, um Bildungszugänge insbesondere für junge Menschen aus benachteiligten Verhältnissen zu verbessern. Hier bieten Bibliotheken wichtige Chancen zur sozialen Gerechtigkeit und zur Förderung von Bildungschancen. 

Mehr Informationen (Studie zum Herunterladen) >
Mehr zu den folgenden Themen
   
Aktuelle Bewertung: 0 (0 Bewertungen)