Der Schulhausroman

10.08.2018 | Leseförderung | Bibliothek und Schule| Schreibprojekte| Zielpublikum Kinder und Jugendliche

Mit Schreibprojekten die Schreibkompetenz verbessern und das Interesse am Lesen wecken

Seit 2005 haben in der Schweiz, Deutschland und Österreich gegen hundert Schreibcoaches mit mehreren tausend Schülerinnen und Schülern über zweihundert Schulhausromane erarbeitet.

Die Grundidee des Schulhausromans besteht darin, dass AutorInnen im Rahmen einer fest­gelegten Anzahl von Klassenbesuchen gemeinsam mit SchülerInnen einen fiktionalen Text schreiben – von den ersten Ideen bis zum druckfertigen Manuskript.
 
Die Besonderheit dieses Schreib­projektes ist, dass es in Klassen der unteren Leistungs­profile der Sekundarstufe I stattfindet und dass die AutorInnen häufig mit Jugendlichen arbeiten, die als leistungsschwach eingestuft werden.
 
Ein wichtiger Bestandteil des Projektes ist die mediale Präsentation der Romane. Das definitive Festlegen des Textes in Form gedruckter  Hefte ist ein wesentlicher Baustein des Schulhausromans. Ausserdem ist vorgesehen, dass die Klassen ihre Texte im Rahmen einer öffentlichen Lesung vorstellen.
 
Seit 2005 sind in der Deutschschweiz über 100 Schulhausromane entstanden. Aktuell ist je ein Projekt in den Kantonen Thurgau, St. Gallen, Appenzell am Laufen.
 
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Weitere Schreibprojekte für Kinder- und Jugendliche werden im bischu-Newsletter 3/2018 vorgestellt, in dem auch Apps für das Erstellen von Comics und Fotostorys präsentiert werden.
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