Projekt «BiblioSuisse»

03.02.2017 | Verschiedenes | Interessensvertretung

Mehr als 100 Mitglieder haben im November 2016 über eine mögliche Fusion der Schweizer Bibliotheksverbände diskutiert.

Über 100 Personen haben im vergangenen November der Einladung von SAB und BIS Folge geleistet und sich einen Tag lang mit Verbandsstrukturen, Verbandspolitik und Interessenvertretung beschäftigt. Wie von Verbandsseite her gemeldet wurde, waren BIS und SAB je etwa gleich stark vertreten und die Tagung war auch bezüglich Vertretung der verschiedenen Bibliothekstypen repräsentativ.  Diskutiert wurde über Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken eines einzigen Bibliotheksverbandes, Finanzen und Strukturen, Aus- und Weiterbildung, Kommunikation und andere Fragen.

Eine Mehrheit der Anwesenden fand, dass ein Zusammenschluss zu einem einzigen Verband die Präsenz in der Öffentlichkeit, das politische Lobbying und die Kommunikation verbessern würde. Andererseits wurden Bedenken zum Zeitplan geäussert, der als zu ehrgeizig angesehen wurde.

Die von den Vorständen beauftragte Arbeitsgruppe hat in der Folge beschlossen, den bisherigen Zeitplan anzupassen, das Jahr 2017 zu nutzen, um Arbeits- und Interessengruppen in die Entwicklung miteinzubeziehen und die Diskussion mit den Verbandsmitgliedern zu vertiefen, und den Beschluss über einen allfälligen Zusammenschluss auf das 1. Quartal 2018 zu verschieben.
 
(Quelle: www.bis.ch)

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